Einfach erklärt: Die Immobilienwertermittlungsverordnung

Die ImmoWertV ist unverzichtbar beim Immobilienverkauf

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen eine Immobilie zu verkaufen, sollten Sie auch die ImmoWertV, also die Immobilienwertermittlungsverordnung, zur Bewertung heranziehen. Auf dieser Grundlage, die seit Mitte 2010 bundesweit gilt, lässt sich bestimmen, was Ihr Objekt wert ist und wie Sie Immobilienpreise ermitteln.

Die Verordnung wird regelmäßig angepasst und soll den veränderten Umständen auf dem Immobilienmarkt gerecht werden.
Hier wirken sich beispielsweise die neuen Bundesländer oder Programme zur Aufwertung von Stadtteilen aus, aber auch das Energielevel und die künftige Gebietsentwicklung werden berücksichtigt. Es gibt drei gängige Verfahren zur Wertermittlung.

  1. Vergleichswertverfahren
  2. Ertragswertverfahren
  3. Sachwertverfahren

Bodenrichtwert und Verkehrswert

Diese Verordnung hilft Immobilienverkäufern dabei, ihre Grundstücke und Objekte möglichst objektiv zu bewerten. Mit ihrer Hilfe werden nicht nur der Bodenrichtwert, sondern viele weitere Daten ermittelt, aus denen sich am Ende der aktuelle Verkehrswert der Immobilie ergibt.

Dabei werden auch die generelle Nachfrage auf dem Grundstücksmarkt, die örtlichen Immobilienpreisverhältnisse und der Zustand des einzelnen Objekts berücksichtigt. Der aktuelle Bodenrichtwert wird von einem regionalen Gutachterausschuss festgelegt und gibt den durchschnittlichen Quadratmeterwert eines Grundstücks in einer bestimmten Lage wieder.

Drei Methoden zur Ermittlung des Marktwertes

Je nachdem wie sich die aktuelle Verkaufssituation darstellt, gibt es drei normierte Methoden zur Ermittlung des Marktwertes von Immobilienobjekten.

  • Das Vergleichswertverfahren lässt sich auf bebaute und unbebaute Grundstücke anwenden. Es gilt als beste Richtlinie, wenn der Eigentümer eine zu verkaufende Immobilie selbst bewohnt. Dafür werden die Preise vergleichbarer Häuser oder Wohnungen in ähnlicher Lage ermittelt und so unterschiedliche Faktoren wie Größe, Energielevel und Bauzustand einbezogen.
  • Das Ertragswertverfahren soll vor allem bei Immobilien als Kapitalanlage zum Einsatz kommen. Es macht den Verkehrswert auch von der Restnutzungsdauer und den zu erwartenden Erträgen samt Zinsbeträgen abhängig.
  • Das Sachwertverfahren wird verwendet, wenn die Mieteinnahmen nicht im Vordergrund stehen oder es bei selbst genutzten Immobilien nicht genügend Vergleichsmöglichkeiten gibt. Dabei ist der Wert des Grundstücks und aller darauf stehenden Gebäude entscheidend, und sowohl die Herstellung und Wiederbeschaffungskosten als auch die Wertminderung durch den Zustand des Objektes werden berücksichtigt.

Die Verfahren aus der ImmoWertV bilden eine objektive Basis, auf der ein Immobilienexperte den individuellen Marktwert berechnen kann. Fragen zu dieser Verordnung beantworten wir Ihnen gerne. Wir, das Expertenteam von Langner & Burmeister Immobilien, ausgezeichneter Makler und Partner in Ihrer Region, Plön und Kiel, beraten Sie gerne ausführlich.

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