Warum Eigentümer Nebenkosten sich langfristig lohnen

Eigentümer Nebenkosten: Das müssen Sie wissen

Auf den ersten Blick sind die Eigentümer Nebenkosten im Vergleich zu den Mieter Nebenkosten recht hoch. Längst nicht alle Positionen können umgelegt werden, vieles bleibt am Eigentümer hängen. Doch wer einen langen Atem hat, wird am Ende belohnt und kann mietfrei im Alter wohnen.

  1. Wer zahlt welche Kosten?
  2. Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
  3. Was ist, wenn der Kredit ausläuft?

Nebenkosten sind eine Verpflichtung für Mieter und Eigentümer

Egal ob Eigentümer oder Mieter, wer eine Immobilie bewohnt, muss die klassischen Positionen der Betriebskosten, zum Beispiel Versicherungsbeiträge, Grundsteuer, Wasser und Müllabfuhr aber auch die Heizkosten übernehmen. Und Eigentümer müssen sich an die Frist der Nebenkostenabrechnung halten. Der Eigentümer einer Immobilie hat jedoch noch mehr finanzielle Verpflichtungen. Nicht umlagefähige Nebenkosten betreffen beispielsweise die Hausverwaltung, verpflichtende Instandhaltungsrücklagen oder Reparaturen.

Besonders die Instandhaltungsrücklage gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Eine verpflichtende gesetzliche Regelung gibt es dazu bislang nur für den sozialen Wohnungsbau. Dort gilt für bis zu 22 Jahre alte Gebäude ein Maximalbetrag von 7,10 Euro pro Quadratmeter und Jahr, für bis zu 32 Jahre alte Häuser sind es höchstens 9 Euro und bei noch älteren Bauten maximal 11,50 Euro. Ein Aufzug erhöht den Betrag jeweils um einen Euro.

Unerwartete Ausgaben gehören dazu

Wer eine Immobilie lange besitzt, wird auch zunächst unerwartete Reparaturen oder Sanierungen irgendwann erleben. Das kostet Geld, für das finanzielle Rücklagen da sein müssen. Für normale Instandsetzungen ist der Eigentümer zuständig, aus diesem Grund wird auch die Instandhaltungsrücklage gebildet.

Jederzeit können aber auch außerplanmäßige Kosten entstehen, zum Beispiel durch Schäden, die nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind. Auch diese trägt der Eigentümer oder die Eigentümergemeinschaft, weshalb eine finanzielle Rückendeckung vorhanden sein sollte.

Steigende Zinsen sind ein Risiko

Fast jede Immobilie wird durch einen Kredit finanziert. Dieser wiederum orientiert sich an den aktuellen Zinsen, die in der Regel über einen längeren Zeitraum festgelegt werden. Läuft die Kreditphase aus, wird eine Anschlussfinanzierung fällig.

Sind die Zinsen in dieser Zeit gestiegen, erhöht sich auch die finanzielle monatliche Belastung des Eigentümers. Wer kann, vereinbart Sondertilgungen und zahlt auch während der laufenden Kreditphase so viel wie möglich ab. Wer vom Angebot seiner Bank Gebrauch macht, bis zu fünf Prozent des ursprünglichen Darlehens jährlich zusätzlich zu tilgen, erhöht allerdings seine Belastung.

Fragen rund um die Eigentümernebenkosten beantworten wir Ihnen gerne. Wir, das Expertenteam von Langner & Burmeister Immobilien, ausgezeichneter Makler und Partner in Ihrer Region, Plön und Kiel, beraten Sie gerne ausführlich.

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