Immobilien Spekulationssteuer: Das müssen Sie wissen

Kauf- und Verkaufssteuern bedenken

Selbstverständlich fallen auch bei einer Immobilie Verkaufssteuern und Spekulationssteuern an. Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus erwirbt, ist zu bestimmten Abgaben verpflichtet.

  1. Grunderwerbsteuer
  2. Grundsteuer
  3. Abgeltungssteuer oder Spekulationssteuer

Die Grunderwerbsteuer wird nur einmal fällig

Wie der Name schon sagt, besteuert die Grunderwerbsteuer den Erwerb einer Immobilie. Sie orientiert sich an der Höhe des Kaufpreises, der sogenannten Bemessungsgrundlage. Je nach Bundesland werden hier unterschiedliche Prozentsätze fällig. Die Spanne reicht von 3,5-6,5 % der investierten Summe.

Hat der Eigentümer seinen Steuerbescheid erhalten, muss er diese Abgabe innerhalb eines Monates entrichten. Ist der Kaufpreis sehr niedrig und liegt unter 2500 €, entfällt die Grunderwerbsteuer. Auch bei einer Schenkung kann das der Fall sein.

Die Grundsteuer wird quartalsmäßig entrichtet

Die Grundsteuer bezieht sich auf den Besitz und die Bebauung von Grundstücken und wird regelmäßig erhoben. Meistens wird sie quartalsmäßig fällig. Da auch sie Sache der Bundesländer ist, fällt die Grundsteuer unterschiedlich aus, obwohl die Herangehensweise bundesweit geregelt ist. Die Grundsteuer orientiert sich am Standort (alte oder neue Bundesländer), dem zuständigen Finanzamt und am jeweiligen Steuerhebesatz.

Wer es genau wissen will: Die Basis der Besteuerung ist der festgestellte Einheitswert des Grundbesitzes, auf dem der Grundsteuer Messbetrag errechnet wird. Dazu wird der Einheitswert mit einer Steuermesszahl multipliziert. Letztere ist davon abhängig, wie das Grundstück genutzt wird – etwa als Einfamilienhaus, als Mehrfamilienhaus oder als Gewerbe. Abschließend kommt noch der Hebesatz der jeweiligen Gemeinde zum Tragen.

Verkaufssteuer oder Immobilien Spekulationssteuer

Nicht jeder Eigentümer möchte seine Immobilie zehn Jahre und länger behalten. Verkauft er sie vorher, kann die sogenannte Abgeltungssteuer oder Spekulationssteuer fällig werden. Gibt er seinen Verkauf als privates Veräußerungsgeschäft an, muss er seinen individuellen Einkommensteuersatz zugrunde legen. Je nach Einkommen kann dieser deutlich höher sein als die Abgeltungssteuer. Bleibt die Immobilie zehn Jahre im Besitz des Eigentümers, darf dieser bei einem Verkauf die Gewinne komplett für sich behalten.

Fragen zu Verkaufssteuer, der Abgeltungs- oder Immobilien Spekulationssteuer beantworten wir Ihnen gerne. Wir, das Expertenteam von Langner & Burmeister Immobilien, ausgezeichneter Makler und Partner in Ihrer Region, Plön und Kiel, beraten Sie gerne ausführlich.

Wie hoch ist die Erbschaftssteuer?

Teilen Sie den Erbfall innerhalb von drei Monaten schriftlich dem Finanzamt mit. Die Erbschaftssteuer bei einer Immobilie wird durch Ihren Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, den Wert und die Nutzung der Immobilie bestimmt. Die höchsten Freibeträge in Höhe von 500.000 € gibt es für Ehe- oder Lebenspartner und 400.000 € für eigene Kinder. Steuerfrei ist eine Erbimmobilie mit maximal 200 qm Wohnfläche, wenn der Verstorbene dort gelebt hat und Sie als sein Ehe-oder Lebenspartner oder als Kind für mindestens zehn Jahre selbst dort wohnen möchten.

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