Basiswissen Grundbuch

Das Grundbuch ist der Lebenslauf einer Immobilie

Erst wenn ein Käufer im Grundbuch der Immobilie eingetragen ist, ist er auch ihr rechtmäßiger Eigentümer. Berechtigte Personen können das Grundbuch online einsehen oder online einen Grundbuchauszug beantragen. Nach der Finanzierung und dem Kaufvertrag ist der Grundbucheintrag sozusagen der Abschluss des Immobilienkaufes.

  1. Was ist das Grundbuch?
  2. Wer kümmert sich um den Eintrag im Grundbuch?
  3. Wie lange dauert der Eintrag ins Grundbuch?
  4. Was kostet der Eintrag ins Grundbuch?

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register

In diesem Register werden bundesweit sämtliche Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte registriert. Einsicht in die jeweiligen Eintragungen haben nur die aktuellen Eigentümer, Notare, Gerichte und potenzielle Käuferinnen und Käufer.
Das jeweils zuständige Grundbuch befindet sich beim Grundbuchamt, eine Abteilung des Amtsgerichtes, im Amtsbezirk. Berechtigte Personen können den Grundbuchauszug online beantragen. Jeder Eintrag zeigt juristisch verbindlich vergangene und aktuelle Eigentumsverhältnisse, Wege- und Wohnrechte, Vorkaufsrechte, Hypotheken und Grundpfandrechte auf.

Kein Grundbucheintrag ohne Notar

Sowohl der Eintrag ins Grundbuch als auch der rechtswirksame Immobilien-Kaufvertrag müssen durch einen Notar begleitet werden. Der Kaufvertrag kommt nur zustande, wenn der Käufer entweder eine Finanzierungsbestätigung oder einen Kapitalnachweis seiner Bank vorlegen kann. Ist der Kauf beurkundet, kann der Eintrag ins Grundbuch durch den Notar erfolgen.

Geduld beim Grundbucheintrag

Ein paar Wochen Geduld sind notwendig, denn zunächst muss der Notar eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen lassen. Das ist eine Art Reservierung, die verhindert, dass die Immobilie doppelt verkauft wird. Ebenfalls Aufgabe des Notars: die Löschung der Grundschulden des Vorbesitzers und das Informieren des Finanzamtes über den Verkauf der Immobilie.

Nun muss die Käuferin oder der Käufer die Grunderwerbsteuer an das Finanzamt abführen, und erst dann erhält der Notar die Unbedenklichkeitsbescheinigung. Nun kann der Kaufpreis gezahlt werden und nach der Bestätigung durch den Verkäufer veranlasst der Notar den Eintrag des neuen Eigentümers ins Grundbuch.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Die Kosten für einen notariellen Grundbucheintrag sind im Gerichts- und Notarkostengesetz geregelt. Maßgeblich für die Berechnung der Kosten ist der Kaufpreis der Immobilie. Es wird dabei zwischen den Grundbuchkosten und den Notarkosten unterschieden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für einen Grundbucheintrag auf ca. eineinhalb Prozent des Kaufpreises. Ist die Immobilie schuldenfrei und der Kredit abgezahlt, kann eine eingetragene Grundschuld (zum Beispiel der Bank) gelöscht werden. Dafür werden erneut Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar fällig, diesmal ca. 0,3 %.

Fragen rund um den Grundbucheintrag und die anfallenden Notarkosten beantworten wir Ihnen gerne. Wir, das Expertenteam von Langner & Burmeister Immobilien, ausgezeichneter Makler und Partner in Ihrer Region, Plön und Kiel, beraten Sie gerne ausführlich.

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